Fernzugang
Ein Gateway, über das ich aus dem Browser auf meine Maschinen komme — mit zweitem Faktor und automatischer Sperrliste.
- Status
- im Betrieb
- Art
- fremde Software, selbst betrieben
- Seit
- 2026
- Technik
- Apache Guacamole · RDP · TOTP · fail2ban · ufw
Der Bedarf
Von unterwegs an eine Maschine zu kommen ist einfach — es sicher zu tun nicht. Ein Fernwartungs-Port, der offen im Internet steht, wird innerhalb von Stunden durchprobiert. Also: genau eine Tür, verschlüsselt, mit zweitem Faktor, und dahinter mehrere Ziele.
Wie es aufgebaut ist
Ein browserbasiertes Gateway nimmt die Anmeldung entgegen und baut die eigentliche Verbindung selbst auf. Der Fernwartungs-Port der Zielmaschine ist per Firewall nur für dieses Gateway erreichbar — von überall sonst gibt es keine Antwort.
- Zweiter Faktor ist Pflicht, nicht Option.
- Eine Sperrliste liest das Zugriffsprotokoll und sperrt eine Adresse nach mehreren fehlgeschlagenen Anmeldungen in kurzer Zeit.
- Zwei Ziele hängen daran: ein Linux-Arbeitsplatz auf dem öffentlichen Server und eine Windows-Testmaschine zuhause.
Was dabei schiefging
Der erste Verbindungsversuch endete schwarz. Im Protokoll stand, die Fensterverwaltung sei „nach 0 Sekunden beendet” worden. Die Ursache lag nicht am Netz: getrennte Sitzungen blieben am Leben, und die Arbeitsumgebung lässt sich pro Benutzer nur einmal starten — jeder weitere Verbindungsversuch startete eine zweite Sitzung, die sofort abbrach.
Die Lösung war eine Einstellung in der Sitzungsverwaltung plus das Aufräumen der übriggebliebenen Sitzungen. Der Preis ist bewusst gewählt: bei Verbindungsabbruch endet die Sitzung, laufende Programme sind weg. Für einen Zugang, den nur ich benutze, ist das der bessere Tausch.